Warum brauchen lokale Händler eine Facebook-Seite?

Eine Facebook-Seite anzulegen ist eine Sache, diese im Anschluss langfristig mit redaktionellen und werbenden Inhalten zu bespielen eine ganz andere. Tatsächlich? Viele stationäre Händler verzichten wegen dieses hartnäckigen Mythos auf einen eigenen Auftritt bei Facebook – aus Angst vor Überlastung. Eine verschenkte Chance!

Das Internet im Allgemeinen sowie die sozialen Medien im Speziellen sind aufgrund der Digitalisierung zu primären Touchpoints zwischen Händler und (potenziellen) Kunden herangereift. Insbesondere für lokale Händler ist es deshalb von großer Relevanz, in Social Media Präsenz zu zeigen. Denn Verbraucher suchen mobil nach Produkten und Dienstleistungen – und das vermehrt auf sozialen Netzwerken wie Facebook. SoLoMo (Akronym für Social, Local und Mobile) ist das zu Recht viel gepredigte Credo der Stunde. Facebook wird mehr und mehr zur Suchmaschine!

Suchmaschine Facebook

Sofern in das Suchfeld der kalifornischen Plattform beispielsweise das Keyword „Eis“ eingegeben wird, finden sich auf der ausgegebenen Ergebnisseite unter dem Auswahlreiter „Orte“ Eisdielen und -cafés der Umgebung, welche das Keyword im Titel ihrer Facebook-Seite haben. Auf der Ergebnisseite des Netzwerks können noch weitere Suchkriterien angewendet werden. Beispielsweise filtern Facebook-User danach, ob besagte Ladengeschäfte bereits von ihren Freunden besucht wurden. Weiterhin lässt sich auswählen, in welcher Preisspanne sich die angezeigten stationären Anbieter bewegen sollen. Auf diesen Ergebnisseiten gelistet zu sein, ist für jeden lokalen Händler ein unbezahlbarer Mehrwert.

Quelle: Facebook

Sichtbarkeit auf Google als Nebeneffekt

Facebook bietet Kunden darüber hinaus die Möglichkeit, den besuchten Ladengeschäften Bewertungen zu hinterlassen. Käufer können hier je nach Zufriedenheit zwischen einem und fünf Sternen hinterlassen. Optional kann in einem kurzen Beitrag hervorgehoben werden, was den Verbrauchern besonders gut an der Örtlichkeit, dem Service oder der Produktauswahl gefallen hat. Empfehlungen sind essentiell, um neue Kundschaft zu werben. Sie steigern die Reputation und zahlen zudem positiv auf die Sichtbarkeit bei Google ein. So ergibt sich nicht zuletzt die Möglichkeit einer kanalübergreifenden Synergie zwischen Facebook und dem Suchmaschinenriesen.

Community Management als Service am Kunden

Ein weiterer Pluspunkt für den stationären Handel: Community Management. Da Facebook-Nutzer mit Beiträgen interagieren, können lokale Händler direkt auf der Plattform eventuell auftretende Fragen beantworten sowie weitere Kaufanreize setzen. Diesen unmittelbaren Service wissen potenzielle Kunden zu schätzen und konvertieren so zu loyalen Käufern. Facebook bietet weiterhin an, gezielt einzelne Produkte oder Produktpaletten zu bewerben. Da das Targeting des Netzwerks so feingliedrig definiert ist, können sich die lokalen Filialisten sicher sein, dass auch exakt die Zielgruppe erreicht wird, für die das jeweilige Produkt von Interesse ist.

Der Benefit des stationären Handels gegenüber den großen Online-Versandhäusern ist unstrittig: Bei ortsansässigen Anbietern können Verbraucher Produkte vor Ort testen sowie zeitnah und ohne langwierige Lieferwege erwerben. Viele potenzielle Kunden informieren sich online, um anschließend stationär vor Ort zu kaufen. Think global, buy local! Die Präsenz bei Facebook zahlt sich aus, denn das Netzwerk zählte im September 2017 bereits 31 Millionen User – alleine in Deutschland. Dies gilt speziell auch für stationäre Händler, die über keine reguläre Website verfügen.

Fordern Sie jetzt eine kostenlose Demo zu LocalUp an – und finden Sie heraus, wie einfach Sie sich professionell Facebook und weitere relevante Plattformen zunutze machen.