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Fehler machen ist menschlich und bekanntlich lernt man aus ihnen ja auch. Trotzdem gibt es Dinge aus denen man lernen kann, auch wenn man sie selbst noch nicht falsch gemacht hat. Wir zeigen Ihnen in diesem Blogbeitrag, welche Fallen Sie auf dem Weg zum Social Marketing Experten erwarten und welche Fehler ihr Team im Bereich Social Media Marketing unbedingt vermeiden sollte!

 

Platz 5: Ein persönliches Profil statt einer Facebook Seite verwenden

Ein Fauxpas, der eigentlich schon viel zu lange bekannt ist, um ihn hier zu erwähnen und trotzdem passiert es leider immer wieder. Was für den Tante Emma Laden um die Ecke nicht schlimm sein mag, sollten Unternehmen mit einem ernsthaften Marketinginteresse tunlichst vermeiden. Gerade bei kleineren Unternehmen die schnell auf den Social-Media Zug aufspringen wollen, sehen wir immer wieder den Fehler, dass ein privates Profil im Namen der Firma angelegt wird, anstatt eine Fanpage einzurichten. Eine Entscheidung, die auf langer Sicht einige Nachteile mit sich bringt! Unter anderem lassen sich bei einem Profil keine Anpassungen am Layout vornehmen, während Sie bei einer Unternehmensseite zwischen verschiedenen Templates entscheiden können. Damit kann ihr Unternehmen etwa besondere Dienstleistungen oder sogar eigene Produkte hervorheben. Des weiteren erhalten sie keine Statistiken und Insights über die Personas, die Ihrer Seite folgen wie beispielsweise Alter, Geschlecht oder Wohnort. Der gravierendste Vorteil für uns Marketer ist jedoch, dass sie auf einer Unternehmensseite Werbeanzeigen erstellen können. Mit deren Hilfe können sie ihren Kundenkreis erweitern, den Umsatz erhöhen oder schlichtweg eine größere Zielgruppe erreichen. Vermeiden Sie also diesen Anfängerfehler und eröffnen Sie Ihrem Unternehmen ganz neue Möglichkeiten mit einer professionellen Facebookseite.

 

Platz 4: Unterschätzen Sie Social Media nicht!

Soziale Medien sind längst mehr als ein Freundebuch oder ein Ort um Beiträge anderer Menschen zu liken. Für viele Unternehmen schlummern hier ungeahnte Möglichkeiten die eigenen Ziele zu erreichen oder sogar zu übertreffen. Doch wer glaubt, dass hier das Geld auf der Straße liegt irrt sich gewaltig. Plattformen mit einem großen Potenzial für Unternehmen müssen auch entsprechend bearbeitet werden und das ist der Haken – Arbeit. Die Zeiten in denen Social Media Management oder Advertising vom Praktikanten nebenbei erledigt wurden sind vorbei. Mittlerweile haben sich viele der bekannten Plattformen zu professionellen Marketingtools entwickelt, die ein entsprechendes Knowhow im Onlinemarketing voraussetzen. Wer sich unsicher ist und sich nicht auskennt, sollte sich auf jeden Fall professionell beraten lassen, um den Start ins Social Media Marketing zu meistern.

 

Platz 3: Erstmal abwarten, ob der Trend anhält

Harlem Shake, Icebucket Challenge, Einhörner – das sind nur einige Beispiele die einmal Trend waren und heute den Zenit ihres Daseins schon (fast) überschritten haben. Die Welt der sozialen Medien ist so schnelllebig wie kaum eine Andere. Fast täglich werden wir von Facebook und Co. mit neuen Features, Benutzeroberflächen oder sogar Apps konfrontiert – und das ist auch gut so! User wollen von spannendem Content unterhalten werden und sich emotional mit Ihren Inhalten beschäftigen. Genau deshalb ist es heute wichtiger denn je abwechslungsreiche Inhalte zu erstellen und seine Zielgruppe auf den entsprechenden Plattformen zu erreichen. Seien Sie also neugierig und testen Sie neue Möglichkeiten frühzeitig, um auf der Erfolgswelle des Hypes mit zu surfen. Scheuen Sie sich nicht davor etwas auszuprobieren, denn wie schon Konfuzius sagte: wer rastet, der rostet.

 

Platz 2: 2 Faktor Authentifizierung nicht verwenden

Nehmen wir mal an Sie hätten ihr komplettes Vermögen in einen Safe geschlossen, der sich nur mit einem einzigen Schlüssel öffnen lässt und dieser Schlüssel ist in Ihrem Besitz. Würden Sie diesen Schlüssel dann unendlich vervielfachen und per Brief mit Ihrer Adresse willkürlich an Fremde Leute verschicken? Nein? Genau dieser Schlüssel zu Ihren wertvollen privaten Daten ist die zwei-Faktor-Authentifizierung. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass sie sich nicht nur mit ihren Zugangsdaten, sondern durch Bestätigung mit einem anderen (zweiten) Medium (z.B. einem Code), in Ihrem Account anmelden. Nicht nur Facebook und Instagram, sondern auch viele andere Dienste bieten mittlerweile diese Sicherheitsmethode an, um ihre Nutzerkonten vor unerlaubten Zugriffen zu schützen und Datenklau zu vermeiden. Wir empfehlen Ihnen dringend diese Möglichkeit auch zu nutzen. Sind die Zugangsdaten erst einmal durch Phishing ausgelesen gibt es für die Täter kein Halten mehr und sie können erheblichen Schaden mit Ihren Accounts anrichten. Die Verifizierung ist im Großen und Ganzen sehr simpel und leicht umzusetzen. Sie sollten diese Möglichkeit in den meisten Apps und Programmen unter “Einstellungen” oder “Privatsphäre und Sicherheit” finden.

 

Platz 1: Fake Accounts mit Admin-Rechten versehen

“Unser Facebookkonto wurde gesperrt, könnt ihr uns da mal helfen?“ So oder so ähnlich klingt es, wenn sich Kunden bei uns melden, die “Mira Bellenbaum” als Facebookuser angelegt haben und damit ihr Business verwalten. Das Schlimmste was ihr Unternehmen machen kann ist ein Facebookprofil mit einer Fantasie-Identität zu erstellen um ihre Werbeaktivitäten zu verwalten und diesen auch noch mit Adminberechtigungen zu versehen. Wir verstehen den Gedanken dahinter, dass Mitarbeiter ihre privaten Profile nicht verknüpfen wollen und man lieber einen allgemeinen Firmenlogin hätte. Mit einer solchen falschen Identität verstößt man aber nicht nur gegen die geltenden Facebook AGBs, sondern riskiert damit auch eine Sperrung des Profils und der damit verknüpften Werbeaccounts. Viel sinnvoller ist es daher, ihr Team mit ihrem Businessmanager zu verknüpfen. Dadurch können Sie unterschiedliche Berechtigungen für Seiten und Werbekonten vergeben, sowie Zahlungs-Administratoren und Analysten bestimmen. Die Einladung in den Businessmanager kann übrigens an die Firmen-Emailadresse der Mitarbeiter gesendet werden und das Profil dient dann lediglich der Verifizierung. Eine sinnvolle Vergabe der Berechtigungen und das verwenden der 2 Faktor Authentifizierung hilft Ihrem Team nicht nur dabei sich besser zu koordinieren, sondern bringt auch die Sicherheit Ihres Unternehmenskontos auf das nächste Level.

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