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Meine Social Media Trends 2021
Désirée Aucello
Februar 2, 2021

Wir haben aktuell eine ganze Reihe von Terminen bei Kunden, bei denen es vor allem um die Frage geht, wie sich Social Media in 2021 entwickelt – was man also verändern und anpassen sollte und womit man rechnen muss. Als kleinen Service also hier auch für Euch unsere Top5-Tipps/Entwicklungen.

 

#1 Marketing bleibt digital und kontaktlos

Im vergangenen Jahr hat sich Marketing extrem verändert. Vor allem alles, was zuvor auf Events oder Outdoor stattfand. Ich erinnere mich an die traurigen Plakate, die Knorr vergangenes Jahr zum Relaunch der Marke im März an den Plakatwänden hatte. “Stell Dir vor, Du buchst Plakatwände und keiner geht raus“. Mittlerweile nutzen Marken intensiv digitale Möglichkeiten – auch für Dinge, die im Real Life stattfinden, z.B. in der Gastronomie. Manchmal helfen ihnen auch große Marken dabei – siehe die Initiative LOKALFREUN.DE von Coca-Cola, die Gastronomen mit Onlinewerbung unter die Arme greift. Wer auch sowas will… ich wüsste da wen… 

 

#2 Remixing

Der zweite große Trend ist das Remixen von Inhalten. Klar, Memes sind schon länger der heiße Scheiß im Internet. Aber über neue Kanäle wird das auf die Spitze getrieben – die Instastory als LinkedIn-Story und Twitter-Fleet, immer wieder leicht abgewandelt. Und auf Tiktok oder in Instagram Reels wird sowieso gemixt, was das Zeug hält. Wer da als Marke dabei sein möchte, sollte 2021 Remix-fähiges Material liefern und nicht rummaulen, wenn mal jemand den eigenen Clip abwandelt. Die Befindlichkeiten der Branding-Abteilungen müssen da mal zurückstehen. Wem ein Herd zu heiß ist, hält sich lieber aus der Küche fern.

 

#3 Menschen sehnen sich nach Events

ALTER, wie ging das ab. Vorletztes Wochenende entstand quasi aus dem Nichts ein kompletter Oberhype. Clubhouse. Eine Art Internet-Radio-Livediskussion – und eine Art Ersatz für all die tollen Konferenzen wie DLD, re:publica und Internet World, die 2020 ausfallen mussten. Seit vergangenem Wochenende tummelt sich dort alles, was Rang und Namen hat oder haben möchte. Nicht nur die üblichen Digital-Experten, sondern auch Leute wie Sigmar Gabriel oder Thomas Gottschalk. Ich bin gespannt, ob der Boom anhält. Für Marken jedenfalls ein Zeichen: Inhaltsstarke Diskussionen online haben Potenzial. Ob als Podcast, Video, Instalive usw. Was plant Ihr 2021 in diesem Bereich?

 

#4 Facebook bleibt wichtig

Langweilig, aber trotzdem richtig. Facebook bleibt wichtig. Nicht für die digitalen Vorreiter, aber für die Breite. Zudem gehören zu Facebook ja auch Instagram und Whatsapp. Und gerade für uns werbungtreibende wird immer klarer, dass Facebook all diese Plattformen gemeinsam denkt. Der gemeinsame Facebook/Instagram Messenger ist dafür ein gutes Beispiel. Insofern gilt dieses Jahr: Nicht aus den Augen verlieren.

 

#5 Virtuelles Schaufenster

Genau wie mit den  Konferenzen ist das aktuell natürlich auch mit dem Shoppen in echten Geschäften so eine Sache. Andererseits sind die bestehenden Online-Angebote – allen voran Amazon – echt toll, wenn man schnell etwas einkaufen möchte. Aber den Shoppingbummel ersetzen sie kaum. Insofern sollte man sich 2021 mehr darüber Gedanken machen, wie man die „Flaneure“ online abgreift. Facebook Shops und Shoppable Ads bei Instagram sind hier gute Beispiele. 

 

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