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Brand Awareness mit Social Media: 9 Tipps um Ihr Markenbewusstsein zu stärken

Brand Awareness mit Social Media: 9 Tipps um Ihr Markenbewusstsein zu stärken

Christoph Rüppel
Christoph Rüppel
Veröffentlicht am März 9, 2022   

Brand Awareness mit Social Media – Das Wichtigste in Kürze

  • Wachsende Konkurrenz führt zu größerer Rivalität um die Aufmerksamkeit der Kunden.

  • Social Media Plattformen bergen große Potenziale für die Generierung von Brand Awareness.

  • Erfolgreiche Brand Awareness Kampagnen sind an die Einhaltung bestimmter Voraussetzungen und To-Dos gekoppelt.

Brand Awareness gilt als das A & O beim Aufbau einer erfolgreichen Marke und der Erreichung der Unternehmensziele. Doch wie generiert man Aufmerksamkeit und Markenbewusstsein in einer zunehmend schwierigen Wettbewerbsumgebung, die durch wachsende Konkurrenz geprägt ist? Der Weg zum Ziel lautet oftmals: Social Media. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Brand Awareness mit Social Media stärken können.

Aufmerksamkeit ist ein hart umkämpftes Gut

Brand Awareness (= Markenbewusstsein oder Markenbekanntheit) zu generieren klingt erstmal simpel. Doch in Zeiten wachsender Konkurrenz und immer mehr Wettbewerb ist der Kampf um die Aufmerksamkeit der potenziellen Kunden größer denn je. Diese sehen sich täglich mit einer Fülle an Informationen, Inhalten verschiedenster Formate, neuer Produkte und zahlreicher Werbemaßnahmen konfrontiert. Weil man sich darin schnell einmal verlieren kann, ist es für Marken heutzutage besonders schwer, herauszustechen und in Erinnerung zu bleiben.

Brand Awareness im Conversion Funnel

Die Brand Awareness bildet den ersten Schritt im sogenannten Conversion Funnel. Dieser beschreibt den Weg eines Internetnutzers ab dem Moment, in dem er auf ein Produkt oder eine Dienstleistung aufmerksam wird, bis hin zum abschließenden Kauf. Bei Brand Awareness geht es folglich darum, so viele Nutzer wie möglich auf das Unternehmen aufmerksam zu machen und somit ein Bewusstsein für die Marke zu schaffen. Je mehr Nutzer sich an Ihre Brand erinnern bzw. diese erkennen, desto höher ist Ihre Brand Awareness. Im nächsten Funnel-Schritt (Consideration) soll schließlich das Interesse des Nutzers gewonnen werden. Dieser Schritt mündet bestenfalls in eine Conversion, also beispielsweise einem Kaufabschluss, als letzter Part des Marketing-Funnels.

Brand Awareness im Conversion Funnel

Brand Awareness im Conversion Funnel

Potenzial von Brand Awareness mit Social Media

Die Erzeugung von Markenbewusstsein bildet folglich die Basis auf dem Weg zum Erfolg. Als einer der effektivsten Wege hierfür haben sich Social-Media-Plattformen wie Instagram, Linkedin oder Facebook herauskristallisiert. Für viele Unternehmen ist Social Media Marketing heutzutage essentiell. Dies ergibt sich schon allein aus der enormen Anzahl aktiver Nutzer und somit der Größe des potenziellen Publikums. Facebook beispielsweise verzeichnete 2,91 Milliarden monatlich aktive Nutzer im vierten Quartal 2021 (Statista Research Department). Social Media Marketing ist dabei vor allem eins: kosteneffizient. Das Teilen von Inhalten ist zunächst kostenlos. Kostenpflichtige Werbemaßnahmen sind vergleichsweise günstig und je nach Budget flexibel einsetzbar.

9 Tipps für Brand Awareness mit Social Media

Fakt ist: Social-Media-Plattformen bergen große Potenziale für die Brand Awareness. Das bloße Teilen von Beiträgen mit Hinweisen auf das eigene Angebot führt Sie jedoch nicht zum Ziel. Für optimale Ergebnisse sollten Sie eine Reihe von Werkzeugen, Stellschrauben und To-Dos beachten:

  1. Die eigene Zielgruppe kennen

    Um die Brand Awareness mit Social Media zu erhöhen, ist es wichtig, die eigene Zielgruppe genau zu kennen. Wen möchten Sie erreichen? Was macht diese Personengruppe aus? Was interessiert und bewegt sie? Hierfür bieten sich Umfragen, Analysen oder E-Mail-Kontakte an. Die optimale Zielgruppe setzt sich aus denjenigen Personen zusammen, die Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung am dringendsten benötigen.

  2. Recherche betreiben & Social Media Plattform auswählen

    Wenn Sie die Zielgruppe kennen, sollten Sie weiter recherchieren. Welche Social Media Plattformen nutzt Ihre Zielgruppe am häufigsten? Dies lässt sich oft auch am Produkttyp, der vertrieben wird, ausmachen. Vertreiben Sie beispielsweise eine Software für Unternehmen, bietet sich LinkedIn an. Besteht Ihr Angebot aus Kleidung und Accessoires, sind Sie bei Instagram besser aufgehoben, um Brand Awareness mit Social Media zu generieren. Zudem empfiehlt es sich, herauszufinden, wann die eigene Zielgruppe am aktivsten ist. Zu dieser Zeit sollten Sie posten.

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    Erfahren Sie, welche Audience Sie mit welcher Social Media Plattform erreichen können.

  3. Ziele setzen und Performance analysieren

    Einer der wichtigsten Faktoren für die Steigerung der Brand Awareness mit Social Media ist das Setzen von Zielen. Das übergeordnete Ziel lautet hier Markenbewusstsein schaffen, doch dieses lässt sich auch feiner aufschlüsseln. Möchten Sie beispielsweise vor allem ein hohes Engagement durch Ihre Posts generieren oder ist es Ihnen wichtiger, die Follower-Zahl Ihrer Kanäle zu vergrößern? Sie sollten außerdem die Performance ihrer Inhalte kontinuierlich überwachen, um zu prüfen, ob Sie Ihre Ziele erreicht haben. Hierfür bieten heutzutage fast alle Social-Media-Plattformen Tools zur Analyse an.

  4. Anregenden Content erstellen

    Das wichtigste Element einer Brand Awareness Strategie ist der Content. Posten Sie regelmäßig, entwickeln Sie einen Contentplan und überlegen Sie sich eine Geschichte hinter Ihrer Brand. Der Content sollte die Nutzer dazu anregen, damit zu interagieren. Dies gelingt beispielsweise mit “echten” Fotos, statt Stockfotos, Storytelling-Ansätzen und graphischen Elementen. Außerdem empfiehlt es sich, verschiedene Formate und Hashtags – bestenfalls in Verbindung mit aktuellen Trends – einzusetzen.

  5. Kanalspezifische Distribution

    Ein geläufiger Fehler bei der Stärkung von Brand Awareness mit Social Media ist die Beschränkung der Inhaltsdistribution auf einen Kanal. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollten Unternehmen mehrere Plattformen bespielen. Dabei ist es wichtig, die Inhalte nicht über die Kanäle hinweg zu duplizieren, sondern entsprechend anzupassen, denn je nach Plattform interagieren die Nutzer auf unterschiedliche Weise mit den Inhalten. Beispielsweise richtet Instagram seinen Fokus auf visuelle Reize und kurze Textbeiträge, während sich Linkedin auf informative Textbeiträge begleitet von Bildern konzentriert.

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  6. Veranstaltung von Gewinnspielen & Wettbewerben

    Seien wir mal ehrlich, die Leute lieben es, wenn es etwas umsonst gibt! Deshalb ist die Veranstaltung von Gewinnspielen und Wettbewerben der perfekte Treiber für Aufmerksamkeit auf Ihren Social Media Kanälen und damit für Ihre Produkte, Dienstleistungen und Services. Sie sollten dabei strategisch Vorgehen und für den möglichen Gewinn eine Gegenleistung in Form von Likes, Shares und/oder Kommentaren anfordern. Aber Vorsicht: Wenn dieses Werkzeug zu oft benutzt wird, verlieren die Aktionen ihren Reiz und Sie schaden womöglich Ihrem Image.

  7. Influencer und Kooperationen integrieren

    Influencer haben eine große Reichweite und bringen häufig eine engagierte Community mit. Deshalb kann es Sinn machen, ihre Dienste zur Steigerung der Brand Awareness mit Social Media in Anspruch zu nehmen. Auch Kooperationen mit anderen Unternehmen können für zusätzliches Markenbewusstsein sorgen. Im Sinne der Authentizität sollten jedoch nur Influencer engagiert werden, die zur Branche bzw. zur Nische passen. Bei der Partnerschaft mit anderen Brands sollten Sie beachten, nicht mit direkten Wettbewerbern zu kooperieren. Geeignete Kooperationspartner sind beispielsweise Unternehmen, die Produkte anbieten, welche die eigenen ergänzen.

  8. Community Management & Interaktion mit Followern

    Es heißt aus einem bestimmten Grund Social Media. Das Bewusstsein Ihrer Marke wird gefördert, wenn Sie mit ihren Followern sozial interagieren, Fragen stellen, auf Fragen eingehen und in der Kommentarspalte Präsenz zeigen. Hierdurch wird den potenziellen Kunden vermittelt, dass Sie sich für ihre Bedürfnisse interessieren. Besonders wichtig dabei: Zeigen Sie Persönlichkeit! Vorgefertigte, identische Antworten und Bot-ähnliche Kommentare wirken abschreckend.

  9. Reichweitensteigerung durch Paid Ads

    Bei den bisher genannten Punkten handelt es sich um organische Wege zur Erzeugung von Brand Awareness mit Social Media. Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihre Brand Awareness mit Hilfe von Paid Ads zu steigern. Je nach Budget und Zielgruppe können Sie verschiedene Einstellungen für ihre bezahlte Werbung vornehmen – die Social Media Plattformen kümmern sich um den Rest! Auch bereits erstellte organische Inhalte lassen sich auf diese Weise zusätzlich pushen.

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Hohe Brand Awareness zahlt sich aus

Zugegeben: Die Generierung von Brand Awareness mit einer Social Media Strategie ist zeitaufwändig und erfordert umfangreiche (personelle) Ressourcen. Sie sollten sich jedoch stets vor Augen führen, dass es sich lohnt: Eine hohe Brand Awareness kann zu mehr Conversions und damit zu einem höheren Umsatz führen. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei, diesen Part des Conversion Funnels optimal umzusetzen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!

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